© Alle Rechte liegen bei der Honigberger Nachbarschaft in Deutschland
Änderungsdatum: 16.09.2026
Honigberger Nachbarschaft in Deutschland

Honigberg

Über die Gemeinde Honigberg

Die Gemeinde Honigberg liegt im Südosten des Burzenlandes - das Gebiet rund um die siebenbürgische Stadt Kronstadt im Karpatenbogen. Wir gehören zum Volk der Siebenbürger Sachsen. Die Herkunft unseres Namens und weitere Informationen über unser Volk gibt es hier . Honigberg heißt: Sächsisch: Hoenschbrich Rumänisch: Hãrman Ungarisch: Harmany oder Szászharmány genannt. Es gibt verschiedene Versionen wie Honigberg zu seinem Namen gekommen ist: Am nahe gelegenen Berg Lempesch soll es viele wilde Bienenschwärme gegeben haben, darauf könnte der "Berg aus Honig" zurückgeführt werden. Der am Fuße des Lempesch entspringende Bach wird auch heute noch "Honigbach" genannt. Der Ortsnamen kann auch aus der Urheimat mitgebracht worden sein. Bei Aachen soll es eine Ortschaft "Honigberg" gegeben haben und am linken Rheinufer, bei Koblenz, wird ein edler Tropfen, der "Honigberger" gkeltert Die rumänische und ungarische Benennung wird auf den Namen Hermann zurückgeführt, so hieß wahrscheinlich der Anführer der ersten Siedler bei Honigberg. So ist Honigberg gewissermaßen das "Hermannsdorf" des Burzenlandes, während Hermannstadt, in alten Schriften "Hermannsdorf" genannt, für das Altland zuständig ist.

Lage

Honigberg ist eine "sächsische" Gemeinde in Rumänien mit ca. 7000 Einwohnern (Stand 2021). Honigberg liegt im Burzenland - eine Hochebene rund um den Fluß Burzen, ca 10 km nordöstlich von der Kreisstadt Kronstadt (Brasov) mit ca. 300.000 Einwohnern.

Historisches

Vor 700 Jahren war das Tharzenland noch ein Urwald, reich an Sümpfen und Wild. In diesem schrecklichen Walde wohnte ein wildes Volk, die Kumanen und Petschenegen. Im übrigen Siebenbürgen wohnten schon Szekler und Sachsen. Die Kumanen fielen oft raubend und plündernd in Siebenbürgen ein. Der ungarische König Andreas der Zweite wollte das nicht mehr dulden und schenkte das Burzenland und das Gebiet des Geisterwaldes dem deutsche Ritterorden. Das war eine große Vereinigung streitbarer deutscher geistlicher Herren, die früher im heiligen Lande gegen die Türken gekämpft hatten. Sie brachten viele deutsche Bauernfamilien mit und bekämpften die wilden Kumanen. Sie bauten sich am Alt eine Burg, die sie zu Ehren der Mutter Jesu Marienburg nannten. Von hier aus eroberten sie mit Hilfe der Bauern allmählich das ganze Burzenland und bauten noch mehr Burgen. Im Südosten erbauten sie am Eingang in den Bodsauer Paß eine Burg, die sie zum Andenken an das Kreuz Christi die Kreuzburg hießen. Wenn die Ritter von der Hauptburg des Burzenlandes, von der Marienburg zur Kreuzburg zogen und durch die großen Sümpfe am Leimpesch glücklich hindurch gelangt waren, rasteten sie in dem schönen Eichenwalde. Um dort auch übernachten zu können, bauten sie mitten zwischen Marienburg und der Kreuzburg ein Haus. Dazu kamen immer mehr Gebäude, bis die Ritter eine Gemeinde, unser Honigberg gründeten. Am Rande des großen Sumpfes wurde ein weiter Schanzring aufgeworfen. Hinter diesem Graben standen die großen Wagen der Einwanderer in einem weiten Kreise. Die Männer schützten die Schanzburg gegen die Kumanen und als sie die Feinde verdrängt hatten, rodeten sie den Wald ringsum, dann teilten sie die Hofstellen und die Acker aus. Wenn aber der Feind wieder kam, dann verteidigte sich jede Familie an der alten Stelle der - Burg. Später wurde die Burg mit Mauern umgeben und mitten drin das schöne Gotteshaus gebaut. Leider schenkten die Ritter das jenseits der Karpaten eroberte Land nicht dem ungarischen König, sondern dem Papst und deshalb mussten sie nach 14 Jahren das Land verlassen. Sie zogen weithin nach Norden in das Land der heidnischen Preußen, bauten auch dort eine Marienburq und gründeten das mächtige Land der Preußen, dessen König zugleich deutscher Kaiser ist.

Wappen

Die Mitglieder der Regionalgruppe Burzenland haben bei ihren Tagungen in Crailsheim 2008 und 2009 beschlossen, die Ortswappen als Körperschaftswappen neu zu erstellen und in eine Wappenrolle eintragen zu lassen. Die Wappen sollen als Dokument unserer Herkunft für weitere Generationen dienen. Hierfür wurde als Beispiel das Wappen der Fahne „Sächsischer Veteranenverein Honigberg (1888-1938)“ genommen. Diese Fahne begleitet nämlich die Honigberger bei den Trachtenumzügen hier in Deutschland. Der Auftrag wurde gemeinsam von allen Burzenländer Gemeinden an die Ostdeutsche Wappenrolle erteilt. Dazu sind Wappenbriefe und –urkunden erstellt worden, die das Wappen mit Beschreibung enthalten. Das Honigberger Wappen ist unter der Nummer 12100210 in der Ostdeutschen Wappenrolle registriert und die Ortsbeschreibung in deutscher, rumänischer und ungarischer Sprache aufgezeichnet. Es heißt, dass die verschmolzenen Buchstaben ‚F‘ und ‚T‘ auf den Deutschen Ritterorden ( F ratres T eutonici) zurück zu führen sind.
Burzenland Honigberg Kronstadt Bukarest
Änderungsdatum: 14.09.2026 © Alle Rechte vorbehalten

Honigberg

Über die Gemeinde

Honigberg

Die Gemeinde Honigberg liegt im Südosten des Burzenlandes - das Gebiet rund um die siebenbürgische Stadt Kronstadt im Karpatenbogen. Wir gehören zum Volk der Siebenbürger Sachsen. Die Herkunft unseres Namens und weitere Informationen über unser Volk gibt es hier . Honigberg heißt: Sächsisch: Hoenschbrich Rumänisch: Hãrman Ungarisch: Harmany oder Szászharmány genannt. Es gibt verschiedene Versionen wie Honigberg zu seinem Namen gekommen ist: Am nahe gelegenen Berg Lempesch soll es viele wilde Bienenschwärme gegeben haben, darauf könnte der "Berg aus Honig" zurückgeführt werden. Der am Fuße des Lempesch entspringende Bach wird auch heute noch "Honigbach" genannt. Der Ortsnamen kann auch aus der Urheimat mitgebracht worden sein. Bei Aachen soll es eine Ortschaft "Honigberg" gegeben haben und am linken Rheinufer, bei Koblenz, wird ein edler Tropfen, der "Honigberger" gkeltert Die rumänische und ungarische Benennung wird auf den Namen Hermann zurückgeführt, so hieß wahrscheinlich der Anführer der ersten Siedler bei Honigberg. So ist Honigberg gewissermaßen das "Hermannsdorf" des Burzenlandes, während Hermannstadt, in alten Schriften "Hermannsdorf" genannt, für das Altland zuständig ist.

Lage

Honigberg ist eine "sächsische" Gemeinde in Rumänien mit ca. 7000 Einwohnern (Stand 2021). Honigberg liegt im Burzenland - eine Hochebene rund um den Fluß Burzen, ca 10 km nordöstlich von der Kreisstadt Kronstadt (Brasov) mit ca. 300.000 Einwohnern.

Historisches

Vor 700 Jahren war das Tharzenland noch ein Urwald, reich an Sümpfen und Wild. In diesem schrecklichen Walde wohnte ein wildes Volk, die Kumanen und Petschenegen. Im übrigen Siebenbürgen wohnten schon Szekler und Sachsen. Die Kumanen fielen oft raubend und plündernd in Siebenbürgen ein. Der ungarische König Andreas der Zweite wollte das nicht mehr dulden und schenkte das Burzenland und das Gebiet des Geisterwaldes dem deutsche Ritterorden. Das war eine große Vereinigung streitbarer deutscher geistlicher Herren, die früher im heiligen Lande gegen die Türken gekämpft hatten. Sie brachten viele deutsche Bauernfamilien mit und bekämpften die wilden Kumanen. Sie bauten sich am Alt eine Burg, die sie zu Ehren der Mutter Jesu Marienburg nannten. Von hier aus eroberten sie mit Hilfe der Bauern allmählich das ganze Burzenland und bauten noch mehr Burgen. Im Südosten erbauten sie am Eingang in den Bodsauer Paß eine Burg, die sie zum Andenken an das Kreuz Christi die Kreuzburg hießen. Wenn die Ritter von der Hauptburg des Burzenlandes, von der Marienburg zur Kreuzburg zogen und durch die großen Sümpfe am Leimpesch glücklich hindurch gelangt waren, rasteten sie in dem schönen Eichenwalde. Um dort auch übernachten zu können, bauten sie mitten zwischen Marienburg und der Kreuzburg ein Haus. Dazu kamen immer mehr Gebäude, bis die Ritter eine Gemeinde, unser Honigberg gründeten. Am Rande des großen Sumpfes wurde ein weiter Schanzring aufgeworfen. Hinter diesem Graben standen die großen Wagen der Einwanderer in einem weiten Kreise. Die Männer schützten die Schanzburg gegen die Kumanen und als sie die Feinde verdrängt hatten, rodeten sie den Wald ringsum, dann teilten sie die Hofstellen und die Acker aus. Wenn aber der Feind wieder kam, dann verteidigte sich jede Familie an der alten Stelle der - Burg. Später wurde die Burg mit Mauern umgeben und mitten drin das schöne Gotteshaus gebaut. Leider schenkten die Ritter das jenseits der Karpaten eroberte Land nicht dem ungarischen König, sondern dem Papst und deshalb mussten sie nach 14 Jahren das Land verlassen. Sie zogen weithin nach Norden in das Land der heidnischen Preußen, bauten auch dort eine Marienburq und gründeten das mächtige Land der Preußen, dessen König zugleich deutscher Kaiser ist.

Wappen

Die Mitglieder der Regionalgruppe Burzenland haben bei ihren Tagungen in Crailsheim 2008 und 2009 beschlossen, die Ortswappen als Körperschaftswappen neu zu erstellen und in eine Wappenrolle eintragen zu lassen. Die Wappen sollen als Dokument unserer Herkunft für weitere Generationen dienen. Hierfür wurde als Beispiel das Wappen der Fahne „Sächsischer Veteranenverein Honigberg (1888- 1938)“ genommen. Diese Fahne begleitet nämlich die Honigberger bei den Trachtenumzügen hier in Deutschland. Der Auftrag wurde gemeinsam von allen Burzenländer Gemeinden an die Ostdeutsche Wappenrolle erteilt. Dazu sind Wappenbriefe und –urkunden erstellt worden, die das Wappen mit Beschreibung enthalten. Das Honigberger Wappen ist unter der Nummer 12100210 in der Ostdeutschen Wappenrolle registriert und die Ortsbeschreibung in deutscher, rumänischer und ungarischer Sprache aufgezeichnet. Es heißt, dass die verschmolzenen Buchstaben ‚F‘ und ‚T‘ auf den Deutschen Ritterorden ( F ratres T eutonici) zurück zu führen sind.
Honigberger Nachbarschaft in Deutschland
Burzenland Honigberg Kronstadt Bukarest